VON LIEBERMANN BIS NOLDE
Impressionismus in Deutschland auf Papier
29. Juni – 21. September 2014

Der deutsche Impressionismus ist vielfach beleuchtet worden, doch ging es dabei meist um Leinwandmalerei und deren französische Vorbilder. Die Schau »Von Liebermann bis Nolde« widmet sich nun ausführlich dem Medium Papier und würdigt die wegweisende Rolle, die impressionistische Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle, Druckgrafiken und Fotografien für die Entwicklung der modernen Kunst in Deutschland spielten.
Das Arbeiten auf Papier ermöglichte den Impressionisten, ihrem Interesse an der Darstellung von Licht und Atmosphäre, Bewegung und Flüchtigkeit mit besonderer Spontaneität nachzugehen. So wurde Papier zum reizvollen Experimentierfeld für eine skizzenhafte, abstrahierende Bildsprache, die den Naturalismus des 19. Jahrhunderts ablöste und wichtige künstlerische Tendenzen der Moderne vorbereitete.
Die Ausstellung – ein Projekt der Internationalen Tage Ingelheim – versammelt mehr als 100 selten gezeigte Meisterblätter und einige ergänzende Gemälde aus den 1880er bis 1920er Jahren: Werke von Lovis Corinth, Ernst Eitner, Anna Gerresheim, Thomas Herbst, Arthur Illies, Heinrich Kühn, Max Liebermann, Otto Modersohn, Emil Nolde, Otto Reiniger, Christian Rohlfs, Maria Slavona, Max Slevogt und Lesser Ury.

 

UNTER DEM MORDMOND
Ernst Barlach sieht den Ersten Weltkrieg
29. Juni – 21. September 2014

Wie viele Künstler und Intellektuelle begrüßte auch Ernst Barlach im Sommer 1914 den »Großen Krieg«. Schon bald jedoch wuchsen seine Zweifel, und aus Zuspruch wurde Ablehnung. Die Kabinettausstellung zum 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs rückt Werke aus der Sammlung des Ernst Barlach Hauses ins Zentrum, die Barlachs sich wandelnde Haltung zum Kriegsgeschehen dokumentieren. Neben bedeutenden Skulpturen und Plastiken sind wichtige Zeichnungen und die bekannte Lithografie Heiliger Krieg zu sehen.

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Max Liebermann: Badende am Strand,
um 1910, Kunstkreis Berlin GbR
Foto: Julia Jungfer, Berlin
Ernst Barlach: Der Rächer, 1922
Ernst Barlach Haus, Foto: Andreas Weiss