PARIS IM SINN
Hommage an den Hamburger Franz Nölken (1884–1918)
4. November 2018 – 17. Februar 2019

Der junge Maler Franz Nölken war bereits kurzzeitig Mitglied des Hamburgischen Künstlerclubs und der Künstlergruppe Brücke gewesen, ehe er sich 1909 entschloss, nach Paris zu gehen und Schüler von Henri Matisse zu werden. Die französische Malkultur gab ihm in den folgenden Jahren entscheidende Impulse – Degas, Matisse und die Fauves, vor allem aber Paul Cézanne. Paris im Sinn würdigt besonders Nölkens sensibel komponierte Malerei der 1910er Jahre. Die Ausstellung wird am 4. November 2018 eröffnet – auf den Tag genau einhundert Jahre, nachdem Nölken in Frankreich auf einem der letzten Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs starb.

 

 

Franz Nölken
Schlafender weiblicher Akt vor einem Spiegel, 1915
Galerie Herold, Hamburg/Sylt
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