CARL LOHSE
Kraftfelder. Die Bilder 1919/21
2. Juli – 12. November 2017

Museen in Bautzen und Dresden feiern ihn längst als markanten Querkopf der Moderne und widmen ihm in ihren Dauerausstellungen ganze Säle, doch in seiner Geburtsstadt ist er bis heute ein Unbekannter geblieben: der Hamburger Maler und Bildhauer Carl Lohse (1895–1965). Nach früher Förderung durch den Kunsthallendirektor Alfred Lichtwark begann Lohse eine viel versprechende Künstlerkarriere in Sachsen, erlebte dort 1919–21 eine geradezu eruptive Malphase, brach danach überraschend mit seiner vitalen, expressiven Kunst und kehrte zeitweilig nach Hamburg zurück; einige Jahre arbeitete er hier als Straßenbahnschaffner. Im Sommer 2017 folgt Lohses überfällige Ausstellungspremiere in der Hansestadt – eine Entdeckung.

 

Carl Lohse: Häuser in Hamburg, 1919/21, Dr. Irene Lehr, Berlin / Kopf mit rotem Haar, 1919/21, Museum Bautzen / Roter Klang, Bildnis Ludwig Renn, 1919 / Sie, 1920 / Der Blumengarten, 1920, Albertinum – Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
© VG Bild-Kunst, Bonn 2017; Fotos: Elke Estel/Hans-Peter Klut, Ursula Maria Hoffmann, Jürgen Matschie

 

 

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