KARL SCHMIDT-ROTTLUFF
Unbekannte Blätter aus einer Privatsammlung
23. Januar bis 15. Mai 2011

Der Maler, Zeichner und Plastiker Karl Schmidt-Rottluff (Rottluff bei Chemnitz 1884–1976 Berlin) zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des deutschen Expressionismus. Gemeinsam mit Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Fritz Bleyl gründete er 1905 die Künstlergemeinschaft Brücke, deren Vitalität und Experimentierfreude die Kunst des 20. Jahrhunderts revolutionierte.

Schon früh entwickelte Schmidt-Rottluff eine besondere Vorliebe für das Aquarell – in idealer Weise entsprach dieses Medium seinem Wunsch nach einer spontanen, großzügig vereinfachenden und farbenfroh leuchtenden Malerei. So entstanden bis in die späten 1960er Jahre hinein großformatige Kompositionen, meist Landschaftsbilder und Stillleben. Sie spiegeln, was schon den jungen Künstler bewegte: „… das zu fassen, was ich sehe und fühle, und dafür den reinsten Ausdruck zu finden“.

Eine Entdeckung von besonderem Reiz sind deshalb die Aquarelle aus Privatbesitz, die das Ernst Barlach Haus nun erstmals öffentlich präsentiert. Schwerpunkt ist das kraftvolle Spätwerk Schmidt-Rottluffs. Einige Tuschzeichnungen und Druckgrafiken runden die Schau ab.

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